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Netzwerk: Kein Zugriff auf Vista-Freigaben

"M.S."
25.09.2010 - 23:21
Guten Abend.

Mein Problem ist folgendes, nämlich das ich wie im Betreff beschrieben,
keinen Zugriff auf Freigaben von Windows Vista habe.

Im Netzwerk sind drei Computer und ein Notebook.
Zwei der Rechner laufen mit Windows XP, meiner mit Ubuntu Linux Lucid Lynx
x86_64 und das Notebook, welches der Problemverursacher ist, mit Windows
Vista Home Premium.

Auf alle Rechner habe ich Zugriff, auch von den andern beiden Desktop-PCs
aus.
Alle Dateien welche freigegeben sind lassen sich öffnen, sofern erlaubt
auch bearbeiten oder löschen.

Ausnahme hier bildet seit ein paar Wochen das Notebook, welches mit Vista
betrieben wird.
Auf jenes kann ich (zu mindestens mit meinem Linux-PC) nicht zugreifen,
allerdings wird es in der Netzwerkumgebung angezeigt und anpingen lässt
es sich ebenfalls.

Dieses Problem ist mir nicht ganz unbekannt, denn als wir uns dieses
Notebook gekauft haben und ich es ins Netzwerk einbinden wollte, ergabt
sich selbes Problem, welches allerdings nach ein paar mal versuchen
verschwand.
Wie und warum ich damals plötzlich Zugriff bekam, kann ich allerdings
nicht sagen :|

Unter Windows habe ich in den Einstellungen die Freigabe auf Ordner mit
Leserechten er
aubt, außerdem ist das Notebook in der gleichen
Arbeitsgruppe wie die zwei XP-Systeme und mein Linux-PC via Samba.
Ansonsten läuft noch ZoneAlarm in der kostenfreien Version auf dem
Notebook und AntiVir als Virenscanner.

Das ist leider auch schon alles, was ich bis jetzt zur Konfiguration
sagen könnte.

Hoffentlich kann mir jemand helfen.

M.S.

--
Danke fürs lesen // Thanks for reading :]

Siegfried Reinwald
29.09.2010 - 11:38
Am 25.09.2010 23:21, schrieb M.S.:
Guten Abend.

Mein Problem ist folgendes, nämlich das ich wie im Betreff beschrieben,
keinen Zugriff auf Freigaben von Windows Vista habe.

Im Netzwerk sind drei Computer und ein Notebook.
Zwei der Rechner laufen mit Windows XP, meiner mit Ubuntu Linux Lucid Lynx
x86_64 und das Notebook, welches der Problemverursacher ist, mit Windows
Vista Home Premium.

Auf alle Rechner habe ich Zugriff, auch von den andern beiden Desktop-PCs
aus.
Alle Dateien welche freigegeben sind lassen sich öffnen, sofern erlaubt
auch bearbeiten oder löschen.

Ausnahme hier bildet seit ein paar Wochen das Notebook, welches mit Vista
betrieben wird.
Auf jenes kann ich (zu mindestens mit meinem Linux-PC) nicht zugreifen,
allerdings wird es in der Netzwerkumgebung angezeigt und anpingen lässt
es sich ebenfalls.

Dieses Problem ist mir nicht ganz unbekannt, denn als wir uns dieses
Notebook gekauft haben und ich es ins Netzwerk einbinden wollte, ergabt
sich selbes Problem, welches allerdings nach ein paar mal versuchen
verschwand.
Wie und warum ich damals plötzlich Zugriff bekam, kann ich allerdings
nicht sagen :|

Unter Windows habe ich in den Einstellungen die Freigabe auf Ordner mit
Leserechten erlaubt, außerdem ist das Notebook in der gleichen
Arbeitsgruppe wie die zwei XP-Systeme und mein Linux-PC via Samba.
Ansonsten läuft noch ZoneAlarm in der kostenfreien Version auf dem
Notebook und AntiVir als Virenscanner.

Das ist leider auch schon alles, was ich bis jetzt zur Konfiguration
sagen könnte.

Hoffentlich kann mir jemand helfen.

M.S.


Unter Vista in den Netzwerkeinstellungen lässt sich die 'Dateifreigabe
ohne Passwort' (oder so ähnlich heißt es ... hab nur noch nen Win7
Rechner hier stehen) aktivieren. Dann verhält sich Vista mit den
Freigaben ähnlich wie XP. Versuch das mal.
Wenns dann immer noch nicht klappt, die Ordner-Rechte für den Benutzer
'Jeder' auf Schreiben und Lesen stellen und dann nochmal probieren!

mfg
Siegfried Reinwald

"M.S."
30.09.2010 - 20:21
Guten Abend Siegfried.
Ich bin so vorgegangen, wie du es beschrieben hast.

Leider wird mir, sobald ich im Nautilus auf das Vista-System klicke, nur
angezeigt, der Speicherort könnte nicht eingehängt werden.

Auf dem Vista-System selbst habe ich nur den öffentlichen Ordner und
diesen ohne Passwort freigegeben, doch wie gesagt, eingebunden ist nicht
möglich.

Allerdings ist es mir von diesem System aus möglich, dass ich auf meine
Linux-Freigaben vollen Zugriff (sofern gewehrt, natürlich) habe.

M.S.

--
Danke fürs lesen // Thanks for reading :]

"Ansgar Strickerschmidt"
01.10.2010 - 09:47
Also schrieb M.S.:

Guten Abend Siegfried.
Ich bin so vorgegangen, wie du es beschrieben hast.

Leider wird mir, sobald ich im Nautilus auf das Vista-System klicke, nur
angezeigt, der Speicherort könnte nicht eingehängt werden.

Dazu wirst Du administrative Rechte brauchen.

Auf dem Vista-System selbst habe ich nur den öffentlichen Ordner und
diesen ohne Passwort freigegeben, doch wie gesagt, eingebunden ist nicht
möglich.

Und dafür sollte der Benutzer mit gleichem Namen (Gross/Kleinschreibung!)
und gleichem (leerem?) Passwort auf beiden Rechnern existieren...

Allerdings ist es mir von diesem System aus möglich, dass ich auf meine
Linux-Freigaben vollen Zugriff (sofern gewehrt, natürlich) habe.

Klar, dafür ist ja auf Linux-Seite auch der Samba-Server zuständig,
andersrum der Samba-Client. Sind zwei verschiedene Paar Stiefel.

Ich empfehle de.comp.os.unix.networking.samba zur allgemeinen Lektüre,
sowie "man smb.conf" auf der Konsole.

Ansgar

--
*** Musik! ***

Norbert Hahn
01.10.2010 - 19:57
"M.S." <email@anonym; wrote:

Guten Abend.

Mein Problem ist folgendes, nämlich das ich wie im Betreff beschrieben,
keinen Zugriff auf Freigaben von Windows Vista habe.
[...]
Unter Windows habe ich in den Einstellungen die Freigabe auf Ordner mit
Leserechten erlaubt, außerdem ist das Notebook in der gleichen
Arbeitsgruppe wie die zwei XP-Systeme und mein Linux-PC via Samba.
Ansonsten läuft noch ZoneAlarm in der kostenfreien Version auf dem
Notebook und AntiVir als Virenscanner.

Wenn schon Zonealarm installiert ist: Was zeigt das an?
Verbindungsversuch zum Dateisystem auf welchem Port?
Wartet ZA vielleicht auf Freigabe bzw. bis der Linux-PC wegen
Timeout aufgibt?
Was zeigt auf dem Windows-Rechner das Programm eventvwr.msc an,
nachdem versucht wurde, die Verbindung zum Dateisystem aufzubauen?

Hinweis: ZoneAlarm lässt sich nicht abschalten: Man kann es zwar
"deaktivieren", aber dies bewirkt nichts!

Norbert

"M.S."
02.10.2010 - 16:58
On Fri, 01 Oct 2010 09:47:16 +0200, Ansgar Strickerschmidt wrote:

Dazu wirst Du administrative Rechte brauchen.

Sollte kein Problem darstellen, diese besitze ich sowohl auf dem Vista,
als natürlich auch meinem Linux-System :D

Wobei ich nicht verstehe, warum eigentlich, schließlich klappt es beim XP-
Rechner ja auch, ohne weiteres.

Und dafür sollte der Benutzer mit gleichem Namen
(Gross/Kleinschreibung!) und gleichem (leerem?) Passwort auf beiden
Rechnern existieren...

Das selbe wie oben, mir erklärt sich nicht, wieso diese Maßnahme
notwendig ist.
Schließlich klappt zwischen Linux--XP und Vista auf Linux auch alles
bestens, ohne, dass ein Benutzerkonto auf beiden Systemen existiert.

Bitte nicht beleidigend werden, ich habe nie großartig Netzwerke
verwaltet, von OpenDNS vielleicht abgesehen, weswegen ich mich auch nicht
so auskenne ;]

Ich empfehle de.comp.os.unix.networking.samba zur allgemeinen Lektüre,
sowie "man smb.conf" auf der Konsole.

Ansgar

Danke für deinen Hinweis.
Werde mich dann demnächst auch mal an diese Gruppen wenden.

M.S.

--
Danke fürs lesen // Thanks for reading :]

"M.S."
02.10.2010 - 17:17

Hallo Norbert.

ZoneAlarm zeigt im Protokoll zur Firewall nichts an.
Einzig Programme werden aufgelistet.

Da sich die neue Oberfläche auch von der alten unterscheidet, konnte ich
leider auch nicht feststellen, wo ich sonst noch überprüfen könnte, was
ZoneAlarm so ausspuckt.

Ich habe jetzt mal testweise ZA in der Taskleiste beendet.
Daraufhin hatte ich den vollen, von mir auf dem Vista-PC gestatteten,
Zugriff auf Dateien, Ordner und sofern installiert, auch Drucker.

Jetzt stehe ich etwas auf dem Schlauch, da ich nicht weiß, wie ich
gleichzeitig Zugriff bekommen und ZoneAlarm am laufen haben kann.
In der Sicheren Zone ist sowohl unser Netzwerk, als auch mein Rechner
selbst eingetragen, leider, wie ja bekannt sein dürfte, ohne Erfolg.

M.S.

--
Danke fürs lesen // Thanks for reading :]

Norbert Hahn
02.10.2010 - 17:40
"M.S." <email@anonym; wrote:

Ich habe jetzt mal testweise ZA in der Taskleiste beendet.
Daraufhin hatte ich den vollen, von mir auf dem Vista-PC gestatteten,
Zugriff auf Dateien, Ordner und sofern installiert, auch Drucker.

Das hat doch mein altes Vorurteil wieder bestätigt.

Jetzt stehe ich etwas auf dem Schlauch, da ich nicht weiß, wie ich
gleichzeitig Zugriff bekommen und ZoneAlarm am laufen haben kann.

ZA ist wichtig für Rechner mit Windows 95 ... ME. Für modernere
Systeme sehe ich keinen Nutzen.

Norbert

"M.S."
02.10.2010 - 18:59
On Sat, 02 Oct 2010 17:40:43 +0200, Norbert Hahn wrote:

Das hat doch mein altes Vorurteil wieder bestätigt.

Scheint so.

ZA ist wichtig für Rechner mit Windows 95 ... ME. Für modernere Systeme
sehe ich keinen Nutzen.

Norbert

Ist diese Aussage gleichzusetzen mit "Unter Vista ist eine Firewall
überflüssig" ?.

Nur so als Frage, denn wenn dem so ist, kann sie auch gleich weg.

M.S.

--
Danke fürs lesen // Thanks for reading :]

Jan Braun
02.10.2010 - 21:36
M.S. schrob:
On Sat, 02 Oct 2010 17:40:43 +0200, Norbert Hahn wrote:
ZA ist wichtig für Rechner mit Windows 95 ... ME. Für modernere Systeme
sehe ich keinen Nutzen.

Hihi, und ich hab für die alten Windows-Versionen nie den Nutzen
gesehen. Da hatte man nach der Installation dann einen IP-Stack am Netz
hängen und das war's. Keine Server -> minimale Angriffsfläche.

Ist diese Aussage gleichzusetzen mit "Unter Vista ist eine Firewall
überflüssig" ?.

Ein Paketfilter ist durchaus eine gute Idee. Allerdings ist die
eingebaute "Windows Firewall" in Vista brauchbar, also sind ZoneAlarm
und Verwandte überflüssig bis schädlich. Siehe auch

http://www.ntsvcfg.de/#pfw

Auf der Seite gibt's auch sonst lesenswerte informationen zum Thema
(Windows-)Sicherheit. Das ist hier aber dann endgültig OT.

HTH,
Jan
--
() ascii ribbon campaign - against html e-mail
/\ www.asciiribbon.org - against proprietary attachments

Sieghard Schicktanz
02.10.2010 - 21:53
Hallo M.S.,

Du schriebst am Sat, 2 Oct 2010 17:17:16 +0200:

Jetzt stehe ich etwas auf dem Schlauch, da ich nicht weiß, wie ich
gleichzeitig Zugriff bekommen und ZoneAlarm am laufen haben kann.

Kennt das evtl. "cifs" nicht? (Port 445, AFAIR)
Oder ist das mal ausgesperrt worden und wird jetzt schon garnicht mehr
erwähnt?

--
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

Sieghard Schicktanz
02.10.2010 - 21:56
Hallo M.S.,

Du schriebst am Sat, 2 Oct 2010 18:59:13 +0200:

Ist diese Aussage gleichzusetzen mit "Unter Vista ist eine Firewall
überflüssig" ?.

Vista bringt doch seine eigene Firewall?
(Die aber die Heimtelefonate seiner eigenen Software nicht registriert -
aber das tut Zonealarm scheint's auch nicht.)

-
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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Norbert Hahn
02.10.2010 - 23:08
Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> wrote:

Hallo M.S.,

Du schriebst am Sat, 2 Oct 2010 18:59:13 +0200:

Ist diese Aussage gleichzusetzen mit "Unter Vista ist eine Firewall
überflüssig" ?.

Vista bringt doch seine eigene Firewall?
(Die aber die Heimtelefonate seiner eigenen Software nicht registriert -
aber das tut Zonealarm scheint's auch nicht.)

Das Paketfilter seit Windows XP SP1 ist so eingestellt, dass aus-
gehende Daten immer durchgelassen und eingehende Anfragen, keine
Antworten zu ausgehenden Daten sind, immer abgelehnt werden.
Während der Installation weiterer Dienste (Dateifreigabe z.B.)
öffnet dann der Windows-Installer die benötigten Ports für ein-
gehende Anfragen.
Wenn Windows z.B. nach Updates sucht, ist das eine ausgehende Anfrage,
und die geht immer durch.

Norbert

"Ansgar Strickerschmidt"
04.10.2010 - 10:15
Also schrieb M.S.:

Jetzt stehe ich etwas auf dem Schlauch, da ich nicht weiß, wie ich
gleichzeitig Zugriff bekommen und ZoneAlarm am laufen haben kann.

Im Ernst? Schmeiß die bunte Fensterfolie aka ZoneAlarm vom Rechner.
Die willst Du nicht haben.

Liest Du hier:
http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Firewall.html

EOT

Ansgar

--
*** Musik! ***

"Ansgar Strickerschmidt"
04.10.2010 - 10:22
Also schrieb M.S.:

On Sat, 02 Oct 2010 17:40:43 +0200, Norbert Hahn wrote:

Das hat doch mein altes Vorurteil wieder bestätigt.

Scheint so.

ZA ist wichtig für Rechner mit Windows 95 ... ME. Für modernere Systeme
sehe ich keinen Nutzen.

Norbert

Ist diese Aussage gleichzusetzen mit "Unter Vista ist eine Firewall
überflüssig" ?.

Vista (de fakto: jedes Windows seit XP) bringt einen Paketfilter mit (der
salopp "Firewall" heißt...), der still und funktionabel seinen Job macht.
Nein, Du brauchst in den allermeisten Fällen keine extra Software, weil
jede extra Software Deinen Rechner verwundbarer macht (durch die kaum
vermeidbaren zusätzlichen Lücken und Fehler, die jede Software mitbringt).

Wenn Du zum Internet hin einen Router mit eingebauter Firewall hast, ist
es im Hausnetz nur selten sinnvoll, nochmal auf jedem Rechner eine
Firewall laufen zu haben. Da schießt Du Dir selber öfter ins Knie, als es
Dir nützt.

Und es ist illusorisch, mit einer Software (auf demselben Rechner...) den
ausgehenden Verkehr sinnvoll überwachen zu wollen. Da müsstest Du schon
eher auf einem externen Gerät (Deinem Router bspw. ...) mit Black- bzw.
Whitelists arbeiten.

Ansgar

--
*** Musik! ***




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