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VoIP

Frings
10.05.2012 - 18:20
Hallo,

ich möchte gerne meinen Festnetz/DSL-Anbieter wechseln. Der Neue stellt
eine reine DSL-Verbindung zur Verfügung - also keine echte Telefonie
mehr, sondern VoIP (meine das heißt NGN). Ein bereits existierender
openwrt-Router soll erhalten bleiben.

Ich stelle mir den Anschluss wie folgt vor (bitte korrigieren, wenn ich
falsch liege):
Amt (ohne Splitter) direkt an das Modem+VoIP-Gerät.
Vom Modem+VoIP-Gerät mit S0-Bus (da 4 Telefone) an meine Telefonanlage.
Vom Modem+VoIP-Gerät an meinen openwrt-Router.
Natürlich dann vom openwrt-Router zu allen Switches.

Hier ein paar Fragen:
- Ich werde immer ein Modem mit VoIP-Funktionalität, welches mir einen S0-
Bus (oder 4 analoge Telefonleitungen) stellt benötigen? Oder geht es auch
anders?
- Wenn ich nicht das angebotene Top-Modell von AVM nutzen möchte (da ich
die Hälfte der Funktionalität nicht brauche)- was kann ich für Geräte
verwenden bzw. was muss da ausgezeichnet sein? Funktioniert jedes VoIP-
Modem auch mit meinem Anbieter?
- Könnte es bei Telefongesprächen zu Qualitätseinschränkungen kommen?
Z.B. bei viel Internettraffic auf meiner oder auf Betreiberseite?

Grüße!

Peter Koerber
10.05.2012 - 20:30
Günter,
Hier ein paar Fragen:
- Ich werde immer ein Modem mit VoIP-Funktionalität, welches mir einen S0-
Bus (oder 4 analoge Telefonleitungen) stellt benötigen? Oder geht es auch
anders?
- Wenn ich nicht das angebotene Top-Modell von AVM nutzen möchte (da ich
die Hälfte der Funktionalität nicht brauche)- was kann ich für Geräte
verwenden bzw. was muss da ausgezeichnet sein? Funktioniert jedes VoIP-
Modem auch mit meinem Anbieter?

Es genügt, wenn Du das bestehende ADSL-Modem weiter nutzest.
Und dann schaust Du Dir bei www.gigaset.de die VOIP-Modelle an (das sind
die Telefone mit der Bezeichnung IP hinter der Nummer), kaufst Dir eines
und voilà, Du hast den Rolls-Royce der Internettelefonie!
Peter

Frings
10.05.2012 - 22:25
Hi,

On Thu, 10 May 2012 08:30:42 -1000, Peter Koerber wrote:
Es genügt, wenn Du das bestehende ADSL-Modem weiter nutzest. Und dann
schaust Du Dir bei www.gigaset.de die VOIP-Modelle an (das sind die
Telefone mit der Bezeichnung IP hinter der Nummer), kaufst Dir eines und
voilà, Du hast den Rolls-Royce der Internettelefonie! Peter

Gut, das ist eine Alternative zum VoIP-Router. Jedoch sehe ich da ein
paar Schwierigkeiten:
- Die Anschaffung ist teuer (4 Telefone)
- Es kann nicht überall mit WLAN versorgt werden (Haus ist zu groß und zu
"eckig"). Bei DECT ist die Versorgung irgendwie großflächiger.
- gigaset hat mich mit den letzten Modellen (kein VoIP) heftig enttäuscht
- Was genau sind die verbleibenden Vorteile für mich als Privatkunde?

Grüße!

Peter Koerber
10.05.2012 - 22:39
Günther,
Gut, das ist eine Alternative zum VoIP-Router. Jedoch sehe ich da ein
paar Schwierigkeiten:
- Die Anschaffung ist teuer (4 Telefone)
- Es kann nicht überall mit WLAN versorgt werden (Haus ist zu groß und zu
"eckig"). Bei DECT ist die Versorgung irgendwie großflächiger.
- gigaset hat mich mit den letzten Modellen (kein VoIP) heftig enttäuscht
- Was genau sind die verbleibenden Vorteile für mich als Privatkunde?

Du brauchst mal kein neues ADSL-Modem, welches natürlich eine Einsparung
ist.
Die Gigaset-Telefone sind DECT-Telefone und nicht WLAN-Telefone.
Du brauchst nur eine Gigaset IP-Station für alle Telefone und kannst
dann irgendwelche günstigen Gigaset-Dect-Modelle als Erweiterung zutun.

Nimmst Du eine FritzBox, dann kosten ja die weiteren Dect-Telefone auch
etwas.

Nimmst Du ein anderes ADSL-VOIP-Modem, dann hast Du noch lange nicht
Dect und musst Dir das separat zutun.

Und denke auch an die Bedienungsfreundlichkeit von Gigaset bei der
Benutzung von Festnetz und Voip! Einmalig mit dem gleichen Handgerät:
Nummer eintippen, kurz auf die grüne Taste drücken = Voip. Lang auf die
grüne Taste drücken = Festnetz (kann auch umgekehrt eingestellt werden.
Bei allen anderen Voip/Festnetzlösungen (von anderen Anbietern) musst Du
immer vor der zu wählenden Nummer zuerst einen speziellen Code
einstellen, damit dann zwischen Voip und Festnetz unterschieden wird.
Peter

Thomas Einzel
11.05.2012 - 12:32
Peter Koerber schrieb am 10.05.2012 22:39:
...
Du brauchst mal kein neues ADSL-Modem, welches natürlich eine Einsparung
ist.
Die Gigaset-Telefone sind DECT-Telefone und nicht WLAN-Telefone.

zumindest die angesprochenen - und DECT sit bezüglich Reichweite und
Akkulaufzeiten gegenüber WLAN deutlich brauchbarer

Du brauchst nur eine Gigaset IP-Station für alle Telefone und kannst
dann irgendwelche günstigen Gigaset-Dect-Modelle als Erweiterung zutun.

Nimmst Du eine FritzBox, dann kosten ja die weiteren Dect-Telefone auch
etwas.

Es gibt viele brauch- bis unbrauchbare Schnurlostelefone, man kann ewig
probieren oder Glück haben - oder man kauft gleich ein Gigaset (außer
die billigst IIRC A... Serien) oder baugleiche Sinus.

Nimmst Du ein anderes ADSL-VOIP-Modem, dann hast Du noch lange nicht
Dect und musst Dir das separat zutun.

Und denke auch an die Bedienungsfreundlichkeit von Gigaset bei der
Benutzung von Festnetz und Voip! Einmalig mit dem gleichen Handgerät:
Nummer eintippen, kurz auf die grüne Taste drücken = Voip. Lang auf die
grüne Taste drücken = Festnetz (kann auch umgekehrt eingestellt werden.
Bei allen anderen Voip/Festnetzlösungen (von anderen Anbietern) musst Du
immer vor der zu wählenden Nummer zuerst einen speziellen Code
einstellen, damit dann zwischen Voip und Festnetz unterschieden wird.

Das ist für _mich_ ein Nachteil der Gigaset IP Basisstationen und
deswegen habe ich meine ISDN Basis + Repeater auch nicht nicht
getauscht: sie können nur 2 VoIP Verbindungen je Basis.
Wenn ich die Basisstationen in Haus und Garten verteile (eine reicht
tatsächlich auch bei DECT nicht) müßte ich eine zusätzliche a/b Leitung
ziehen, was ich weder will noch machen werde.

Apropos Bedienfreundlichkeit: sehe ich ganz anders.
Welche ISDN oder SIP Leitung benutzt wird, entscheidet IMO besser ein
Call Router und nicht der Benutzer mit irgendwelchen Tasten.

--
Thomas

"Ralph A. Schmid, dk5ras"
11.05.2012 - 12:35
Günther Frings <email@anonym; wrote:

Ich stelle mir den Anschluss wie folgt vor (bitte korrigieren, wenn ich
falsch liege):
Amt (ohne Splitter) direkt an das Modem+VoIP-Gerät.
Vom Modem+VoIP-Gerät mit S0-Bus (da 4 Telefone) an meine Telefonanlage.
Vom Modem+VoIP-Gerät an meinen openwrt-Router.
Natürlich dann vom openwrt-Router zu allen Switches.

Klar, geht.

Hier ein paar Fragen:
- Ich werde immer ein Modem mit VoIP-Funktionalität, welches mir einen S0-
Bus (oder 4 analoge Telefonleitungen) stellt benötigen? Oder geht es auch
anders?

Man kann auch das VoIP-Gerät nach Modem und router anschließen,
wenn...

- Wenn ich nicht das angebotene Top-Modell von AVM nutzen möchte (da ich
die Hälfte der Funktionalität nicht brauche)- was kann ich für Geräte
verwenden bzw. was muss da ausgezeichnet sein? Funktioniert jedes VoIP-
Modem auch mit meinem Anbieter?

...ja, wenn Du uns verrätst, ob Dein Anbieter die Zugangsdaten für
VoIP herausrückt und auch sonst keine Gemeinheiten (wie eigene Einwahl
über anderes VLAN für VoIP) am Start hat. Ganz generell wäre es
interessant, Du würdest den Anbieter nennen; wie sonst soll man da Rat
geben?

- Könnte es bei Telefongesprächen zu Qualitätseinschränkungen kommen?
Z.B. bei viel Internettraffic auf meiner oder auf Betreiberseite?

Klar. Häöngt auch wieder davon ab, wie gut Deine Technik im
Priorisieren von VoIP ist, und ob auch auf Anbieterseite
sichergestellt ist, daß VoIP Vorrang hat bzw. separat geführt wird.
Aber da Du den Anbiete rnicht verratenmagst...

Grüße!


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

unknown (MSG-ID logged)
11.05.2012 - 15:28

Am 10.05.2012 18:20, schrieb Günther Frings:

ich möchte gerne meinen Festnetz/DSL-Anbieter wechseln. Der Neue stellt
eine reine DSL-Verbindung zur Verfügung - also keine echte Telefonie
mehr, sondern VoIP (meine das heißt NGN). Ein bereits existierender
openwrt-Router soll erhalten bleiben.

Es wäre erst einmal zu klären, inwieweit das überhaupt möglich ist.
Anbieter mit NGN-Telefonie stellen häufig ein Gerät zur Verfügung,
meist IAD genannt, welches zwingend genutzt werden muss, oder nur
mit Schwierigkeiten durch ein eigenes zu ersetzen ist.

Gruß
JPM

Frings
11.05.2012 - 20:25
Hi,

On Fri, 11 May 2012 12:35:44 +0200, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
- Könnte es bei Telefongesprächen zu Qualitätseinschränkungen kommen?
Z.B. bei viel Internettraffic auf meiner oder auf Betreiberseite?
Klar. Häöngt auch wieder davon ab, wie gut Deine Technik im Priorisieren
von VoIP ist, und ob auch auf Anbieterseite sichergestellt ist, daß VoIP
Vorrang hat bzw. separat geführt wird. Aber da Du den Anbiete rnicht
verratenmagst...

Danke für die Antwort. Also ich liebäugle z.Z. mit easybell, die offenbar
das Netz von telefonica nutzen. Bin mir aber nur so 92% sicher.

Ich hatte heute die Idee mich mal von ein paar Geräten zu trennen und den
Tipp von Peter zumindest teilweise umzusetzen. Jetzt plane ich eher so:
"Amtsleitung" geht direkt in einfaches ADSL2+-Modem.
Vom Modem direkt in meine openwrt-Box auf die ich asterisk spiele.
Von der Box direkt zu allem ab (Computer, Switche, Telefone).
Dabei kaufe ich wichtige Telefone als IP-Telefone neu und unwichtige oder
schwer zugängliche (Kabel nicht neu verlegbar) schalte ich eine VoIP ATA-
Box davor. Was meint ihr? Ist vom Gerätepark klein gehalten. Es ginge in
Zukunft sogar noch besser, wenn ich ein openwrt-Router mit Modem finde.

Die "Gängelung" einiger VoIP-Anbieter schockiert mich nun natürlich
etwas. Das würde ja sogar IP-Telefone unverwendbar machen.

In der openwrt-Box kann ich nach eigenen Vorstellungen den
Telefonieverkehr priorisieren. Ich denke da gibt es einige Vorlagen im
Internet.

Grüße!

Andreas Schiller
11.05.2012 - 23:19
Am 10.05.2012 22:39, schrieb Peter Koerber:

Und denke auch an die Bedienungsfreundlichkeit von Gigaset bei der
Benutzung von Festnetz und Voip! Einmalig mit dem gleichen Handgerät:
Nummer eintippen, kurz auf die grüne Taste drücken = Voip. Lang auf die
grüne Taste drücken = Festnetz (kann auch umgekehrt eingestellt werden.
Bei allen anderen Voip/Festnetzlösungen (von anderen Anbietern) musst Du
immer vor der zu wählenden Nummer zuerst einen speziellen Code
einstellen, damit dann zwischen Voip und Festnetz unterschieden wird.
Peter

Du hast wahrscheinlich nicht bemerkt, dass Günther kein POTS haben wird!

HTH
Andreas Schiller

Frings
12.05.2012 - 10:03
Hi,

On Fri, 11 May 2012 23:19:50 +0200, Andreas Schiller wrote:
Du hast wahrscheinlich nicht bemerkt, dass Günther kein POTS haben wird!

Genau. Und selbst wenn wäre ich wahrscheinlich eher für die automatische
Variante nach Rufnummernplan. Das soll natürlich nicht heißen, das _ich_
die Telefonfunktion nicht schätzen würde. Nur denke ich, das es der
Normalnutzer hier im Haus nicht begreift wo der Unterschied liegt
(niemand interessiert sich aus Leidenschaft für Technik) und irgendwie
fühle ich mich in den Anfangszeit der VoIP-Telefonie zurückversetzt. Da
gab es Festnetz für teueres Minutengeld und VoIP umsonst.

Grüße!

Michael Landenberger
13.05.2012 - 23:16
Am 11.05.2012 20:25, schrieb Günther Frings:

Also ich liebäugle z.Z. mit easybell, die offenbar
das Netz von telefonica nutzen. Bin mir aber nur so 92% sicher.

Easybell nutzt zu 100% das Netz von Telefonica. Ganz großer Pluspunkt:
Easybell erlaubt den Einsatz von Fremdhardware und liefert auch die
dafür nötigen Konfigurationsdaten. Wenn schon NGN-Gefrickel, dann nur
einen Anbieter ohne Hardware-Zwang. Easybell ist ein solcher Anbieter.

Ähnliches gilt übrigens für die Telekom mit ihren
Call&Surf-IP-Anschlüssen. Auch dafür bekommt der Kunde die Zugangsdaten,
so dass er im Prinzip beliebige VoIP-Hardware einsetzen kann.

Um andere NGN-Anbieter wie z. B. Telefonica (Alice) sollte man jedoch
einen großen Bogen machen, denn dort wird zwingend der Einsatz der vom
Provider gelieferten Hardware vorausgesetzt. Die Konfigurationsdaten für
Fremdhardware liefert Telefonica nicht.

Am besten fährt man jedoch nach wie vor mit einem konventionellen
Anschluss. Neben überragender Qualität und Zuverlässigkeit bietet
konventionelles Festnetz außerdem auch noch den Vorteil, dass man nahezu
beliebige DSL-Hardware und Telefone einsetzen kann. Leider sind solche
Anschlüsse aber nicht überall zu konkurrenzfähigen Preisen zu bekommen.
Die Telekom liefert sie zwar flächendeckend, lässt sie sich aber
fürstlich bezahlen. Vodafone macht's billiger, ist aber nicht überall
verfügbar.

Gruß

Michael

Frings
14.05.2012 - 11:49
Hi,

On Sun, 13 May 2012 23:16:25 +0200, Michael Landenberger wrote:
Um andere NGN-Anbieter wie z. B. Telefonica (Alice) sollte man jedoch
einen großen Bogen machen, denn dort wird zwingend der Einsatz der vom
Provider gelieferten Hardware vorausgesetzt. Die Konfigurationsdaten für
Fremdhardware liefert Telefonica nicht.

Gut das zu wissen. Warum auch immer die so ein Geheimnis daraus machen.
Scheuen die den zusätzlichen Aufwand an der Hotline, der entstehen kann?
Die könnten doch ein "Support nur für Hardware XY" anbieten die sie auch
verkaufen und andere Hardware ohne Hotlinesupport betreuen.

Am besten fährt man jedoch nach wie vor mit einem konventionellen
Anschluss. Neben überragender Qualität und Zuverlässigkeit bietet
konventionelles Festnetz außerdem auch noch den Vorteil, dass man nahezu
beliebige DSL-Hardware und Telefone einsetzen kann. Leider sind solche
Anschlüsse aber nicht überall zu konkurrenzfähigen Preisen zu bekommen.

Genau das ist das Problem. Ich habe auch lieber POTS-Telefonie. Die ist
einfach so unkomprimiert und man hat irgendwie noch dieses
"Leitungsgefühl". Aber der Bonner Konzern nimmt mir dafür 45€ ab- mit
Mobilfunkgesprächen kommen dann immer ungefähr 55-60€ dabei raus. Für
25-30€ erhalte ich ein NGN-Anschluss mit Flatrate und für 20€ eine All-
Flat für das Smartphone mit dem ich dann die Mobilfunkgespräche im
Pauschalpreis führen kann. Dann habe ich vielleicht nur 5-10€ im Monat
gespart, habe aber mit dem Mobilfunkvertrag deutlich verbesserten Komfort.

Die Telekom liefert sie zwar flächendeckend, lässt sie sich aber
fürstlich bezahlen. Vodafone macht's billiger, ist aber nicht überall
verfügbar.

Vodafone verfügt also auch über ein eigenes Netz. Hier kenne ich die
Anschlüsse immer nur über NGN der Telekom. Und die Qualität ist mies.
Easybell schreibt, dass sie G711 verwenden. Der Codec nutzt 64kbit/s und
komprimiert wohl nicht so stark- ich bin mal gespannt, wie die Qualität
so ist.

Vielen Dank für die Infos. Ich werde mal vorab VoIP bei easybell einzeln
anmelden und schon alles ausprobieren. Die Vertragslaufzeit sind noch ein
paar Monate. Dann werde ich wohl mal schauen müssen, wie ich das mit der
Rufnummernübergabe von vier Rufnummern mache. Ich befürchte schon, das da
wieder irgendwas falsch läuft.

Grüße!

Paul Muster
14.05.2012 - 19:15
On 14.05.2012 11:49, Günther Frings wrote:

Vodafone verfügt also auch über ein eigenes Netz.

In gewissem Maße, ja.

Hier kenne ich die0
Anschlüsse immer nur über NGN der Telekom.

VF-Anschlüsse über DTAG-NGN? Hä?

Und die Qualität ist mies.

Aha.

Easybell schreibt, dass sie G711 verwenden. Der Codec nutzt 64kbit/s un=
d0
komprimiert wohl nicht so stark- ich bin mal gespannt, wie die Qualitä=
t0
so ist.

Alle Anbieter in D. bieten G.711. Denn G.711 ist der kleinste gemeinsame
Nenner.


mfG Paul


Thomas Einzel
14.05.2012 - 20:18
Paul Muster schrieb am 14.05.2012 19:15:
On 14.05.2012 11:49, Günther Frings wrote:
...
Easybell schreibt, dass sie G711 verwenden. Der Codec nutzt 64kbit/s und
komprimiert wohl nicht so stark- ich bin mal gespannt, wie die Qualität
so ist.

Alle Anbieter in D. bieten G.711. Denn G.711 ist der kleinste gemeinsame
Nenner.

G.711 - 8kHz samplingrate bei 8bit Breite, ohne Kompression - genau, wie
ISDN. Bei VoIP kommt nur noch ein bisschen Overhead dazu, so werden aus
64kbit/s gut 80kbit/s.

BTW: Ich nutze für VoIP praktisch nur noch mit G.711 und G.729. Wenn die
Bandbreite egal ist G.711 und wenn es schmalbandig sein muss, G.729 (in
der der 8 kBit/s Variante).

für den Fragenden
http://de.wikipedia.org/wiki/G.711
http://de.wikipedia.org/wiki/G.729
http://de.wikipedia.org/wiki/Mean_Opinion_Score#MOS-Wertunterscheidung

--
Thomas

Paul Muster
14.05.2012 - 20:51
On 14.05.2012 20:18, Thomas Einzel wrote:

BTW: Ich nutze für VoIP praktisch nur noch mit G.711 und G.729. Wenn =
die
Bandbreite egal ist G.711 und wenn es schmalbandig sein muss, G.729 (in=

der der 8 kBit/s Variante).

Hast du mal mit einem der Wideband-Codecs rumgespielt?
G.722? BV32?


mfG Paul





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